Seebadeanstalt Strausberg
Öffnungszeiten
gültig ab: 13.06.2026
| Mai und Juni | Mittwoch bis Sonntag/Feiertage | 10:00 – 18:00 Uhr |
| Juli bis August | Montag bis Sonntag/Feiertage | 10:00 – 18:00 Uhr |
| September | Mittwoch bis Sonntag | 10:00 – 18:00 Uhr |
Hinweise: Die Schließzeiten des Freibades richten sich nach der Wetterlage. Letzter Einlass 60 min. vor Schließung.
Preise
gültig ab: 13.06.2026 | Kartenzahlung ist möglich
| Tageskarte | 5,00 € |
| Kind bis 16 Jahre | 3,00 € |
| Kind bis 3 Jahre | frei |
| Familienkarte (2 Erwachsene und 2 Kinder) | 12,50 € |
| jedes weitere Kind | 2,50 € |
| Gruppenkarte pro Kind (Voranmeldung erforderlich) | 2,00 € |
Historie
Am Sonnabend, den 20. Juni 1925, wurde um 5 Uhr nachmittags die städtische Seebadeanstalt mit einer Eröffnungsfeier und Vorführungen ortsansässiger Sportvereine der Bürgerschaft von Strausberg ihrer Bestimmung übergeben. Bereits eine Woche später, am 28. Juni 1925, fand die erste große Veranstaltung in der Seebadeanstalt statt. Der damalige Schwimm-Club „Welle“ hatte zum „Großen Schauschwimmen“ eingeladen. 350 Sportler nahmen am Wasserballspiel, am Springen- und Rettungsvorführungen teil. Der Eintritt betrug für Erwachsene 50 Pfennige und für Kinder 20 Pfennige. Es sollte nicht die einzige Großveranstaltung bleiben.
Am 16. August 1925 folgte das erste Strausseelängsschwimmen über 3.800 Meter. Heute hat diese Veranstaltung ihren festen Ausgangspunkt in der städtischen Seebadeanstalt gefunden. Die Einrichtung entwickelte zu einen beliebten Ausflugsziel für die Einwohner, aber auch aus Berlin und der Strausberger Umgebung kamen Erholungssuchende. Daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert.
Die Seebadeanstalt wurde 1945 nach Kriegsende stark zerstört und 1950 wieder instand gesetzt. Der hölzerne Sprungturm wurde 1972 durch ein Stahlgerüst mit Rutsche ersetzt. 1995 erfolgten weitere Instandsetzungsarbeiten und eine Rekonstruktion im Sinne des Denkmalschutzes. In den Jahren 2025/26 wurde die Uferbefestigung aufgrund des stark gefallenen Wasserstandes erneuert. Im Zuge dieser Baumaßnahme wurden der Sprungturm und die angrenzende Steganlagen vollständig zurückgebaut.
Die im Volksmund mal „Freibad“, „Seebad“ oder schlicht „Badeanstalt“ genannte städtische Seebadeanstalt, zeigt sich noch heute in den Abmaßen von 1925 und lädt an warmen Sommertagen mit ihrem Scharm der 20iger Jahren zum Baden ein.
Quelle: AKANTHUS, Verein für Regionalgeschichte und Denkmalspflege e.V.





